Winterwochenenden in St. Andreasberg |
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Die gemeinsamen Winterwochenenden in der vereinseigenen Skihütte in St. Andreasberg finden seit 1991 statt und haben sich zu einer echten Traditionsveranstaltung entwickelt. In den letzten Jahren haben wir das erste oder zweite Wochenende im Februar gewählt, um auf der Jordanshöhe über dem Luftkurort - dort steht die Hütte - den Naturpark Harz zu genießen. Sind am Freitag Abend die steilen Anstiege auf den nicht selten schneebedeckten Straßen erst einmal überwunden, erreicht man die abseits gelegene Hütte auf den letzten 500m über einen Schotterweg. Die Gestaltung der gemeinsamen Zeit hängt naturgemäß vom Wetter und vor allem von den Schneeverhältnissen ab. |
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Das verschneite St. Andreasberg |
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Die frische Luft des Tages und das gute Essen am Abend hat bei den meisten eine einschläfernde Trägheit zur Folge. Um Abhilfe zu schaffen, findet daher im Anschluß alljährlich eine Fuchsjagd statt. Dazu werden ein bis drei Mitglieder als Füchse auserkoren, um mit einem jämmerlichen Vorsprung von fünf Minuten vom Rest der Truppe über die nächtliche, zugeschneite Jordanshöhe gehetzt zu werden. Der Freizeitwert ist hierbei insbesondere für die Verfolger bemerkenswert hoch.
Auch ohne Schlauchrutschen sind die Abende nach der Fuchsjagd lange nicht zu Ende: ohne die obligatorische Runde "Risiko" geht eigentlich nie jemand ins Bett. Jeder, der Risiko kennt, der weiß, daß ein Spiel selten kürzer als zwei Stunden dauert. Da wir in den seltensten Fällen ohne Revanche auskommen, wird in der Nacht auf Sonntag meistens nur sehr kurz geschlafen... Der Sonntag beginnt eigentliche immer mit einer weiteren Ausdauereinheit, sei es auf Skiern oder zu Fuß. Nach dem mittäglichen Eintopfessen wird noch fix die Hütte gereinigt und dann geht es auch schon wieder auf den Heimweg, auf dem man immer wieder feststellt, wie schnell doch so ein Wochenende herumgehen kann. |
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